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Südkorea K-ETA
Reiseanforderungen

K-ETA beantragen

Visabestimmungen und -anforderungen

Südkorea bietet mehrere kurzfristige Einreisemöglichkeiten für Reisende, die zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken einreisen: visumfreie Einreise für eine große Gruppe von Staatsangehörigen, die Korea Electronic Travel Authorization (K‑ETA) für berechtigte Reisende aus visumbefreiten Ländern sowie ein Kurzaufenthaltsvisum. Jede Option ist für bestimmte Staatsangehörigkeiten und Reisebedürfnisse konzipiert, und das Verständnis ihrer Unterschiede hilft Reisenden, die passendste Variante zu wählen.

Visumfreie Einreise (mit K‑ETA-Befreiung)

Verfügbar für Staatsangehörige von 67 Ländern und Gebieten, darunter der Großteil Europas, die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Japan sowie mehrere Staaten aus dem Nahen Osten und dem Pazifikraum. Bis Ende 2026 profitieren diese Reisenden von einer vorübergehenden Befreiung, die eine Einreise ohne vorherige Beantragung einer K‑ETA oder einer anderen Genehmigung ermöglicht. Aufenthalte von bis zu 90 Tagen sind für Tourismus, Familienbesuche, Transit und die Teilnahme an kurzfristigen Veranstaltungen erlaubt. Dies ist der einfachste Einreiseweg und ideal für Freizeitreisende und Personen, die nur kurze Besuche planen. Bezahlte Arbeit oder eine gewerbliche Beschäftigung ist im Rahmen dieser Einreiseart strikt untersagt.

K‑ETA (Korea Electronic Travel Authorization)

Gedacht für Inhaber von Pässen aus visumbefreiten Ländern, die entweder eine Vorabregistrierung bevorzugen oder deren Staatsangehörigkeit sie nach Ablauf der aktuellen Befreiungsphase erfordert. Die K‑ETA ist eine elektronische Reisegenehmigung, die vor der Abreise online beantragt werden muss und für mehrfache Einreisen während ihrer Gültigkeitsdauer verwendet werden kann. Sie ermöglicht kurzfristigen Tourismus, Familienbesuche, Transit und nicht-kommerzielle Tätigkeiten für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen. Reisende mit gültiger K‑ETA sind von der Ausfüllung der elektronischen Ankunftskarte bei der Einreise befreit, was einen kleinen Komfortvorteil bietet. Die K‑ETA erlaubt keine bezahlte Tätigkeit und eignet sich besonders für häufige Kurzzeitbesucher, die eine reibungslosere Abfertigung bei der Einreise wünschen.

Kurzaufenthaltsvisum (C‑3)

Erforderlich für Staatsangehörige von Ländern, die kein Visumbefreiungsabkommen mit Südkorea haben. Das C‑3‑Visum muss im Voraus bei einer südkoreanischen Botschaft, einem Konsulat oder einem autorisierten Visumantragszentrum beantragt werden. Es deckt eine Reihe kurzfristiger Zwecke ab, darunter allgemeinen Tourismus, Familienbesuche, medizinische Behandlungen, geschäftliche Aktivitäten wie Marktforschung, Verhandlungen und Vertragsgespräche sowie die Teilnahme an Konferenzen und Veranstaltungen. Je nach spezifischer Unterkategorie und individueller Situation kann es als Einfach- oder Mehrfachvisum ausgestellt werden, mit Aufenthalten von bis zu 90 Tagen. Bezahlte Beschäftigung ist in keiner C‑3‑Unterkategorie erlaubt; Reisende, die eine Arbeitserlaubnis benötigen, müssen ein separates Arbeitsvisum beantragen.

Jede dieser Einreise- bzw. Visumarten richtet sich an eine klar umrissene Gruppe von Reisenden je nach Staatsangehörigkeit und Reisezweck. Die Wahl der richtigen Option stellt sicher, dass die Einreisebestimmungen eingehalten werden und Besucher Südkorea mit Klarheit und Sicherheit zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken genießen können.

Was ist K-ETA Südkorea

Das Südkorea K-ETA ist ein obligatorisches Reisedokument für Staatsangehörige der berechtigten Länder. Es wird vollständig online beantragt und soll den Einreiseprozess einfacher und reibungsloser machen.

Unten finden Sie alle Details sowie die Liste der berechtigten Länder.

Zugelassene Nationalitäten

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Krankenversicherung

Eine Auslandskrankenversicherung für Südkorea wird allen internationalen Reisenden ausdrücklich empfohlen. Südkorea verfügt über ein hervorragendes Gesundheitssystem mit modernen Krankenhäusern, fortschrittlicher Medizintechnik und hochqualifizierten Fachkräften. Die Gesundheitsversorgung des Landes ist jedoch in erster Linie auf die im nationalen Krankenversicherungssystem eingeschriebenen Einwohner ausgerichtet, und ausländische Besucher ohne Versicherungsschutz müssen die vollen Kosten jeder medizinischen Behandlung selbst tragen. Selbst Routineeingriffe können teuer sein, und Notfallversorgung, Krankenhausaufenthalte oder Facharztbehandlungen können für nicht versicherte Reisende sehr hohe Rechnungen verursachen.

Eine umfassende Reisekrankenversicherung hilft dabei, unerwartete Gesundheitskosten abzudecken — etwa für Notfallbehandlungen, Krankenhausaufenthalte, Rettungsdienstleistungen und verschreibungspflichtige Medikamente. Eine Absicherung bei medizinischer Evakuierung oder Rückführung ist ebenfalls empfehlenswert, wenngleich die medizinische Infrastruktur Südkoreas so fortschrittlich ist, dass eine Evakuierung selten erforderlich wird. Je nach Tarif können manche Policen auch Vorerkrankungen und Abenteueraktivitäten wie Skifahren oder Wandern einschließen. Eine ausreichende Absicherung gewährleistet finanziellen Schutz und Sicherheit während des gesamten Aufenthalts.

Es wird dringend empfohlen, die Reisekrankenversicherung vor der Abreise abzuschließen und sicherzustellen, dass die Police die gesamte Reisedauer sowie alle geplanten Aktivitäten abdeckt. Reisende sollten die Deckungsgrenzen, Ausschlüsse und Notfallhilfe-Services sorgfältig prüfen. Angesichts des hohen Standards, aber auch der hohen Kosten der Gesundheitsversorgung für nicht versicherte Besucher gilt eine Reiseversicherung beim Besuch Südkoreas als unverzichtbar und nicht als optionale Ergänzung.

Währung

Wer nach Südkorea reist, erleichtert sich den Alltag erheblich, wenn er sich vorab mit der lokalen Währung und den verfügbaren Zahlungsmethoden vertraut macht. Die offizielle Währung ist der südkoreanische Won (KRW), der im gesamten Land gilt. Ausländische Währungen werden für alltägliche Transaktionen nicht akzeptiert, weshalb Reisende darauf vorbereitet sein sollten, in Won zu bezahlen.

Südkorea zählt zu den kartenfreundlichsten Ländern der Welt: Debit- und Kreditkarten werden praktisch überall akzeptiert — in Geschäften, Restaurants, Supermärkten, im öffentlichen Nahverkehr und in vielen Gebieten sogar bei Straßenimbissen. Kontaktloses Bezahlen und mobile Zahlungssysteme sind weit verbreitet und machen Transaktionen schnell und bequem. Dennoch kann es sinnvoll sein, einen kleinen Bargeldbetrag dabei zu haben — etwa für traditionelle Märkte, einige kleinere lokale Geschäfte und ländliche Gebiete, wo die Kartenakzeptanz gelegentlich eingeschränkt sein kann.

Es wird empfohlen, Währungen vor der Abreise oder nach der Landung am Flughafen umzutauschen oder Bargeld an Geldautomaten abzuheben, die in Städten und Ortschaften weit verbreitet sind. Reisende sollten bei ihrer Bank die Gebühren für internationale Transaktionen erfragen und sie über ihre Reisepläne informieren, um Probleme mit der Karte zu vermeiden. Eine vorausschauende Planung der Zahlungsoptionen sorgt für ein unkompliziertes und stressfreies Einkaufserlebnis in Südkorea.

Kultur und Etikette

Wer die Gewohnheiten und Umgangsformen in Südkorea kennt, kann selbstbewusst und respektvoll mit Einheimischen interagieren. Südkoreaner sind in der Regel höflich und rücksichtsvoll und legen großen Wert auf Respekt, insbesondere gegenüber Älteren und Autoritätspersonen. Soziale Interaktionen sind von einer ausgeprägten Höflichkeitskultur geprägt, und kleine Gesten der Wertschätzung werden wahrgenommen und geschätzt.

Persönliches Verhalten und Kommunikationsstil spiegeln eine Gesellschaft wider, die Hierarchie und Formalität hochhält. So ist das Verbeugen eine gängige Begrüßungsform: Ein leichtes Nicken ist für die meisten alltäglichen Begegnungen angemessen, während eine tiefere Verbeugung formelleren Situationen oder dem Ausdruck besonderer Ehrerbietung gegenüber Älteren vorbehalten ist. Beim Austausch von Visitenkarten sowie beim Überreichen und Entgegennehmen von Gegenständen gilt es als höflich, beide Hände zu benutzen. Schuhe auszuziehen, bevor man ein Privathaus, viele traditionelle Restaurants oder bestimmte Tempel betritt, ist ein fest verankerter Brauch. In öffentlichen Räumen wie öffentlichen Verkehrsmitteln wird eine moderate Lautstärke und zurückhaltendes Auftreten erwartet.

In gesellschaftlichen und gastronomischen Situationen gelten einige wichtige Konventionen. Beim gemeinsamen Essen ist es höflich, zu warten, bis die älteste Person am Tisch mit dem Essen beginnt. Anderen einzuschenken, bevor man sich selbst bedient, ist ein üblicher Höflichkeitsgestus; wenn man von einer älteren Person ein Getränk gereicht bekommt, zeigt man Respekt, indem man das Glas mit beiden Händen hält. Trinkgeld ist in Südkorea nicht üblich und wird in Restaurants, Taxis oder Hotels in der Regel nicht erwartet, da guter Service als selbstverständlich gilt. Beim Besuch buddhistischer Tempel wird bescheidene Kleidung und ruhiges Verhalten erwartet; Fotografierverbote sind zu beachten. Wer diese Gewohnheiten und gesellschaftlichen Normen einhält, kann sich problemlos einleben und Südkorea auf positive und respektvolle Weise erleben.

K-ETA Einzelheiten

  • Maximaler Aufenthalt: 180 Tage
  • Mehrere Einreisen: ja (während 3 Jahren)
  • Bearbeitung: 72 Stunden
  • Erforderlich: Reisepass, Foto
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